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Immobilienfinanzierung

18 Feb 2010

Unter einer Immobilienfinanzierung versteht man, wie der Name schon sagt, die Finanzierung einer Immobilie. Je nach dem um welche Immobilie es sich handelt, die Sie erwerben wollen, unterscheidet man die private und die gewerbliche Immobilienfinanzierung.

private Immobilienfinanzierung

Die private Finanzierung können Sie zum Beispiel bei der Anschaffung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses, Grundstückes, oder einer Eigentumswohnung in Anspruch nehmen. Dabei unterteilt sich die private Finanzierung noch in Kapitalanlegerfinanzierung, wenn Sie die Immobilie in weiterer Folge vermieten wollen, oder aber in die Eigennutzerfinanzierung, wenn Sie die Immobilie für sich selber nutzen wollen. Die Kapitalanlegerfinanzierung ist somit auch für Selbstständige eine private Finanzierung, sofern die Immobilie nicht zum Unternehmensvermögen gehört. Wenn sie das allerdings tut, gehört sie zu der gewerblichen Finanzierung, die neben der, zum Betriebsvermögen gehörenden, Wohnimmobilie, auch noch die Anschaffung von Praxen, Einkaufszentren, Bürohäusern etc. mit einschließt.

Wollen Sie sich nun eine Immobilie finanzieren, haben Sie dabei mehrere Möglichkeiten. Sie können Ihr Eigenkapital, Sparguthaben, eventuell vorhandene Wertpapiere oder Fremdkapital, zum Beispiel einen Bankkredit in die Immobilienfinanzierung einbringen. Bei einem benötigten Fremdkapital, können Sie bei Banken, Landesförderungsinstituten, Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften und verschiedenen anderen Finanzunternehmen um ein Darlehen ansuchen. Haben Sie allerdings zu wenig Sicherheiten, wird Ihnen die Bank auf die Immobilie das Grundpfandrecht setzen und sich mit diesem vor Zahlungsausfällen absichern. Diese im Immobilienwesen sogenannte Hypothek berechtigt die Bank, Ihre Immobilie zu verkaufen, wenn Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Dabei tritt die Bank als Miteigentümer im Grundbuch auf und hat volles Verwertungsrecht auf Ihre Immobilie. Innerhalb einer Immobilienfinanzierung sollte deshalb eine gute Kalkulation und Planung voraus gesetzt werden, damit Sie am Ende nicht aller verlieren. Dabei müssen Sie in erster Linie den Wert der gewünschten Immobilie ermitteln und auch die zukünftigen Nebenkosten, zum Beispiel eine anstehende Renovierung aber auch die Grunderwerbssteuer oder die Gebühr für die Eintragung im Grundbuch in Ihre Kalkulation mit einfließen lassen.

Des Weiteren sollten Sie verschiedene Kreditangebote miteinander vergleichen und auf versteckte Kosten achten. Sie müssen bedenken, die monatliche Mehrbelastung in Ihrem Haushaltsbudget erstreckt sich über Jahre hinweg und es können immer wieder unerwartete Kosten auftreten. Dann stellt sich die Frage wie viel Eigenkapital haben Sie zur Verfügung? Je mehr um so besser ist es für Sie. Bedenken Sie all diese Kriterien und kommen Sie zu einem positiven Ergebnis, steht einer Immobilienfinanzierung nichts mehr im Wege!

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