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Klimaschutz durch ökologische Forschung

Abholzung Regenwald

01 Dez 2008

SolarenergieDie Abholzung des Regenwaldes war eine der gravierendsten Fehlentscheidungen der Menschen. So hat das im großen Maße stattgefundende Abholzen nicht nur dem Klima geschadet, sondern auch die Pflanzenwelt, die nirgendwo so vielfälig ist wie im Regenwald, bedroht.

Auch die Tiere, die im Amazonas leben und von denen einige Arten noch nicht einmal entdeckt wurden, verlieren dadurch ihren Lebensraum. Heute nutzen auch Bauern und Viehzüchter die Abholzung des Regenwaldes als Vergrößerungsmöglichkeit für ihre Äcker und Viehherden. Aufgrund der immer größer werdenden Nachfrage nach Rindfleisch und Sojaprodukten werden große Teile des Regenwaldes durch die Bauern und Viehzüchter gerodet und auf diese Weise in Nutzflächen umgewandelt.

Die Abholzung des Regenwaldes findet seit Jahren statt und nimmt nun wieder zu. Trotz vielfältiger Warnungen und dem Wissen um den Schaden für Klima, Pflanzenwelt und Tierwelt lassen sich die Menschen aus materiellen Gründen nicht davon abhalten, diesen schönen und für unsere Welt so wichtigen Erdteil systematisch zu zerstören.

Die Folge davon ist, dass weniger Wasserdampf entsteht, denn die Bäume lassen das Wasser, das sie aus dem Erdreich aufnehmen, als Wasserdampf verdunsten. Fehlen die Bäume, wird der Kreislauf empfindlich gestört, der dadurch entsteht, das der freigegebene Wasserdampf die Kumuluswolken bildet, die über dem Regenwald abregnen. Werden immer mehr Bäume abgeholzt kann als letzte Konsequenz sogar die Savannenbildung eine mehr als unerwünschte Folge sein.

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